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Die Ortbetonrammpfähle werden nach dem System "Simplex-GKT" hergestellt. Dabei entsteht ein Pfahl ohne verbleibende Verrohrung.
Bei diesem Verfahren wird ein dickwandiges Stahlrohr, das unten mit einer ablösbaren Fußplatte verschlossen ist, durch Kopframmung mit Hilfe eines Hydraulik- oder Dieselrammbären in den tragfähigen Boden getrieben. Dabei wird der anstehende Boden verdrängt und im Bereich des Rohrschaftes verdichtet. Unter der Fußplatte, die im Boden verbleibt, entsteht ein birnenförmiger Verdichtungskörper mit hoher Tragfähigkeit. Nach Erreichen der Endteufe wird ein Bewehrungskorb und anschließend der Beton in das Rammrohr eingebracht. Zum Ziehen des Rohres werden Gürtelvibratoren verwendet, die eine Verdichtung des Betons und des den Pfahl umschließenden Bodens bewirken.
Mit diesem Verfahren werden Pfähle mit einer Länge bis zu 31 m und Pfahldurchmessern zwischen 40 cm und 60 cm hergestellt. Die Pfähle weisen in Abhängigkeit von den Bodenverhältnissen und Pfahldurchmessern Tragfähigkeiten bis zu 4.000 kN Druck und bis zu 800 kN Zug auf.
Die Tragfähigkeit der Pfähle wird anhand von Probebelastungen, Drucksondierungen und der aufgewendeten Rammenergie nachgewiesen.
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