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Vollverdrängungsbohrpfähle

Prospektmaterial

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Eine Möglichkeit zur Herstellung von Pfahlgründungen aus Ortbetonpfählen bietet das Vollverdrängungsbohrverfahren mittels eines wiedergewonnenen Bohrrohres. Bei diesem erschütterungsfreien und geräuscharmen Verfahren wird der Boden durch Verwendung einer wasserdicht verschlossenen Pfahlspitze vollkommen verdrängt.

Ist das Bohrrohr bis in den tragfähigen Untergrund vorgedrungen, wird der Bewehrungskorb in das Bohrrohr eingebracht. Anschliessend wird der Beton unter gleichzeitigem Ziehen des Bohrrohres eingepumpt. Die Pfahlspitze ist verloren und verbleibt als Pfahlfuß im Boden.

Mit diesem Verfahren Pfähle können Pfähle mit einer mit einer Länge bis zu 34 m und einem Verhältnis Pfahlschaftdurchmesser zu Pfahlfußdurchmesser von d = 40 / 51 cm bis d = 44 / 56 cm hergestellt werden.
Durch das Abbohren mit geschlossenem Rohr sind die Möglichkeiten eines Sohlenaufbruchs, eines hydraulischen Grundbruches sowie von Hohlraumbildungen im Boden ausgeschlossen. Eine Verwendung von Stützflüssigkeiten ist nicht erforderlich. Der Einbau des Pfahlbetons erfolgt im Inneren des Rohres im Trockenen.
Das Verfahren kommt den Forderungen des Umweltschutzes entgegen, da das Abbohren fast ohne Beeinträchtigung der Umgebung erschütterungsfrei und geräuscharm erfolgt.

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